Im Unterricht muss folglich der Fokus auf die Fragen der Kinder gerichtet sein. Die Kinder sollen dazu angeregt werden sich eigene Fragen zu stellen, um sich anschliessend auf die Suche nach den dazugehörigen Antworten zu machen. Nur wenn sich die Kinder selbst Fragen stellen wird nachhaltiges Lernen möglich!
Die Mathebasis räumt diesem fragenorientierten Lernen einen wichtigen Platz ein. Konkret heisst dies im Unterricht eine Lernumgebung zu schaffen, in der in den Kindern Fragen entstehen können. Manche Kinder haben hier bereits ein grosses Know-how, andere müssen das Fragen (wieder) lernen. Dazu soll im Unterricht mit den Kindern eine eigentliche Fragekultur entwickelt werden.
Geschichten, Erlebnisse, Tätigkeiten, Bilder, Phänomene, etc. bieten einen geeigneten Impuls, um Fragen in den Kindern entstehen zu lassen. In solche Impulse Vorbereitungsenergie zu investieren lohnt sich, denn wenn sie dann da sind die "Fragen in den Kindern“, dann geht es mit vollem Tank (der Treibstoff ist drin!) los über Stock und Stein. Auf diesem Weg genügt dann oft ein Stift und ein leeres Heft oder das Ohr eines anderen Kindes und die Gedanken, Überlegungen und Lernwege nehmen ihren Lauf...
Es ist schon so: Die Fragen sind es, aus denen das, was bleibt, entsteht: Denkt an die Frage jenes Kindes: "Was macht der Wind, wenn er nicht weht?" Erich Kästner |